rechenhilfsmittel calculators and more
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„Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen,
wird nie alt werden.“ Franz Kafka (1883-1924)
1996-2012 PieCeS
I. Abakus oder Kugelbrett (Hergestellt in China):
Eigentlich Rechengerät aus einer Stein- oder Holztafel mit aufgezeichneten oder
eingeschnittenen Linien, auf denen die Rechensteine (lat. calculi) geschoben wurden.
In vielen Kulturkreisen haben sich Handrechengeräte auf der Grundlage des Abakus bis in
die Neuzeit erhalten, z. B. in asiatischen Ländern. In ihnen sind die Linien durch Drähte oder
Stäbe ersetzt, auf denen durchlöcherte Kugeln verschoben werden, meist je 5 in verschiedener Farbe.
II. Mechanische Rechenmaschinen:
Wilhelm Schickard, das schwäbische Universalgenie, hatte
schon 1623 seine "Rechenuhr" entworfen, die alle vier
Grundrechenarten beherrschte. Blaise Pascal verblüffte 1643 die
Zeitgenossen mit seiner Additionsmaschine ebenso wie Gottfried
Wilhelm Leibniz, dessen Rechenmaschine schon Staffelwalze
sowie Zehnerübertrag besaß und der sich Gedanken über das
Rechnen im dualen Zahlensystem machte.
Die Bilder zeigen vier funktionstüchtige mechanische
Rechenmaschinen, die bis in die siebziger Jahre noch rege in
Gebrauch waren. Das Modell links oben ist eine SUMMIRA 7
(herg. in West-Germany), daneben eine MESKO (herg. in Polen,
etwa 1960), weiter sieht man eine NISA K5 (herg. in der
Tschechoslowakei) und das untere Bild zeigt eine BRUNSVIGA
(herg. in West-Germany, etwa 1930).
III. Rechenschieber oder Rechenstab:
Bereits in den 20er Jahren des 17. Jh. wurde von dem Engländer Edmund Gunter
das Prinzip des Stabrechnens angegeben. Er verwendete dabei eine logarithmisch
eingeteilte Rechenskala. Gegen Ende des19. Jh. beginnt man mit der Massen-
produktion der Rechenstäbe bis etwa 1980.
Das Bild rechts zeigt einen Minirechenschieber (Firma REISS).
Darunter ein Modell von FABER-CASTELL Nr. 474 (herg. in Stein b. Nürnberg).
IV. Vom Taschenrechner zum iMac:
Bis zur Nutzung elektronischer Rechenhilfsmittel mussten neue
Technologien zur Herstellung von elektronischen Bauteilen gefunden
werden. In einem relativ kurzen Zeitraum gelang es den Menschen kleine,
schnelle und mit Elektrizität funktionierende Rechner zu bauen, die bis
heute einer rasanten Weiterentwicklung unterworfen waren und sind.
Ohne die Entwicklungen der Leiterplattenhersteller wäre die moderne
Computertechnik kaum denkbar, und für die Anschaffung eines
leistungsfähigen Computers müsste man wohl einen Ratenkredit aufnehmen.
Leiterplatten sind bis heute in modernen Computern und anderen
elektronischen Geräten verbaut und dienen als Träger für die eigentliche Technik. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelten die Hersteller immer leichtere
und leistungsfähigere Materialien, so gibt es zum Beispiel sogar flexible
Leiterplatten für spezielle Anwendungen. Und die Entwicklung ist hier noch
lange nicht abgeschlossen. Man darf gespannt sein, was die Zukunft noch
bringt.
Zu sehen sind ein wissenschaftlicher Taschenrechner commodore
SR 9190R von 1979 und vier PC's der "ersten Stunde":
ein ZX 81 von SINCLAIR (1980), ein ATARI 800 XL (1983), ein C-64 von
COMMODORE, ein C-PC 128D und der erste iMac von Apple.
Kleine Reise ins Land der Rechenhilfsmittel [2001]
Best view with iPad.